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21.09.2011

 

 

 

 

 

 

 

 

Klicken Sie hier und schauen Sie sich die Firmengeschichte in Bildern an.... oder die Geschäftsführer seit 1834
 

Über 176 Jahre Firmengeschichte

Am 21. März 1834 gründete der Wagnermeister Friedrich Christian Sachs, geb. am 11. Mai 1804 am Gänsemarkt 21 in Hamburg die F. Sachs Wagenfabrik. Am gleichen Tage legte er den Bürgereid ab.
Es wurden Kutschen und Wagen für die beten Kunden gefertigt. Zu den Kunden zählten der dänische, schwedische und auch der englische Hof. Barone und Grafen sowie Persönlichkeiten der Wirtschaft wie Bolten, Amsinck, Münchmeyer, Sierich, Detjen, u. a. ...

Nachdem Bernhard Friedrich Christian Sachs seinen Sohn Johann Eduard Bernhard Sachs in die Firma aufgenommen hatte, erhielt sie den Zusatz „& Sohn".

Am 21. Februar 1871 trat auch sein Schwiegersohn Johann Georg Hoffmann in die Firma ein. In dieser Zeit wurde ein besonders wertvoller Triumphwagen für Petersburg gebaut und geliefert. Im Jahre 1882 verstarb der Gründer. Nachdem Johann Eduard Bernhard Sachs aus dem Unternehmen ausgeschieden war, nahm Johann Georg Hoffmann im Jahre 1890 seinen Sohn Jacob Heinrich Bernhard Hoffmann in die Firma auf.

Die eingeschränkten Räumlichkeiten am Gänsemarkt machten einen Umzug notwendig. Es wurde ein Grundstück am Neuen Pferdemarkt 27 gekauft und das noch heute stehende Gebäude errichtet. Es wurde im Jahre 1900 fertiggestellt und bezogen. Im Neubau war für jeden Betriebszweig wie Stellmacherei, Schmiede, Lackiererei und Sattlerei eine Etage eingerichtet. Am 4. Dezember 1902 übernahm der Enkel des Gründers Jacob Heinrich Bernhard Hoffmann als Alleininhaber die Firma und führte Sie bis zum 13. Januar 1933.

Seit 1915 arbeitete der Sohn des damaligen Inhabers, Bernhard Hoffmann im Betrieb seines Vaters. Er übernahm nach dessen Tode im Jahre 1933 die Firmenleitung. Seine Ehefrau Doris Hoffmann unterstützte ihn ab 1935. Inzwischen wurden durch den wachsenden Autoverkehr Karosserien für Motor betriebene Fahrgestelle gefertigt. sowie Reparaturen an Kraftfahrzeugen ausgeführt, Nach Ende des zweiten Weltkrieges stand ein völliger Neubeginn an. Alle Kapitalreserven waren aufgezehrt. Die Wirtschaft lag am Boden.

Die „neue Zeit" brachte eine Neuorientierung mit sich. Aus dem Fabrikbetrieb wurde zusehends ein Reparaturbetrieb für Automobile. Eine neue im Jahre 1956 in Betrieb genommene Lackiererei brachte ein weitere Spezialisierung. Die Automobilindustrie wuchs, es wurden Vertriebshäuser eingerichtet und man übernahm für die ersten Vertragshändler die Lackierarbeiten. Der Wirtschaftsaufschwung führte bei anderen Handwerkern zur Notwendigkeit „fahrbare Werkstätten" einzurichten. Es entstand der Servicewagen, auch heute noch eine Spezialität von Sachs & Sohn,
nach den Bedürfnissen eines jeden Kunden zu fertigen.

Frau Doris Hoffmann übernahm nach dem Tode ihres Ehemannes Bernhard Hoffmann im Jahre 1971 die Firmenleitung und übergab diese 1975 aus Altersgründen an ihren Schwiegersohn Eberhard Werther. Ab Jahresbeginn 1983  wurde der langjährige Mitarbeiter Siegfried Lange Teilhaber. Im Dezember 1989 wurde Eberhard Werther in den Ruhestand verabschiedet. Siegfried Lange war ab 1990 alleiniger Inhaber. Sein Sohn Rüdiger Lange wurde im gleichen Jahr in das Unternehmen geholt. Nach umfangreicher Einarbeitung und Meisterprüfung im Karosserie- u. Fahrzeugbauerhandwerk übernahm dieser die kaufmännische Leitung. Zum 1. Januar 1995 wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt. Siegfried Lange ist Geschäftsführer. Ab 1. Juli 1996 ist Rüdiger Lange weiterer Geschäftsführer. Am 31.12.99 schied Siegfried Lange aus dem Unternehmen aus und übertrug seinem Sohn Rüdiger Lange die alleinige Geschäftsführung.